Tag 5: on the road

Heute zuckelt der Bär gemütlich die kleine Küstenstraße entlang.  Eine kurvige, hügelige Angelegenheit mit viel Grün, auf dem die Charolais Rinder weiden, die mein Mann sicher schon auf seinem Teller sieht.

Erste Station: Cap Blanc-Nez. Das Wetter ist uns heute mehr als gewogen: tolle Sicht auf die Landschaft, insbesondere aber übers Meer auf die englische Küste.  Und die französische Opalküste macht ihrem Namen alle Ehre! Deshalb auch das Titelfoto für heute. Weiter geht es serpentinig über kleine Ortschaften vorbei an  zukünftigen Schnitzeln. Leider schaffen wir es nicht, die steilen Kalkfelsen von unten zu sehen. Die Einfahrten sind alle nur für kleine Gefährte. Unser 3,20 m Bär muss draußen bleiben…

Station zwei. Ein paar Kilometer weiter. Todt Battery. Museum in einer Stellung des Atlantikwalls. 

Ein höchst interessantes, aber auch bedrückendes Zeugnis unserer Geschichte mit vielen Exponaten aus Kriegszeiten.

Wenn wir nächstes Mal mit den Maltesern zu einem Sanitätsdienst oder Verpflegungseinsatz fahren, habe ich sicher noch die Bilder der dortigen Gerätschaften im Kopf… 

Audresselles: ein Stop Over mit hiesigem Bier und Muscheln auf der Tageskarte, während die Teenager allein die Herausforderung meistern müssen, sich in einer Friterie nebenan zwei mittlere Pommes zu bestellen. Ein Traum im Knoblauch-Weißwein-Sauce! 

Kurz sind wir am Überlegen, unseren Resturlaub hier zu verbringen. Ganz besonders nach dem Blick auf’s Meer.  

Lustig fanden wir auch das Ferienhaus, das einen der Bunker integriert. Kategorie: Mach was draus, wenn du das Zeug schon nicht los wirst.
8-10 Personen. Meerblick. Wer wäre dabei?

Boulogne-sur-mer nutzen wir zum Ansteuern eines Intermarché und fahren durch, um uns ganz sicher zu sein, dass das nicht unseres ist. Betonbunker. Und das soll mal ein kleines Fischerdorf gewesen sein?

Camping des Dunes in Camiers.
Der Beschreibung Googles nach ein bisschen die Kosirina (Murters schönster und leider gleichzeitig schäbigster Campingplatz) Nordfrankreichs. Sanitäranlagen unterirdisch. Location traumhaft.
Nichts wie hin und eingecheckt. (Die Bewertungen haben sich inzwischen eher als weniger drastisch erwiesen)

Und weil wir hier so schön auf’s Meer schauen, bin ich mir sicher, dass heute eigentlich nichts mehr schief gehen kann. 

Und deshalb: Weinflasche auf und genießen! Was für ein toller Tag! 

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