Heimfahrt, Regen, Straßensperrung.

Wir versuchen eine Regenlücke zu finden, um halbwegs trocken heimradeln zu können. Am Anstieg bis hoch zu den Klippen zeigt sich, dass dies misslingt. Fast oben angelangt hält ein entgegenkommender Autofahrer wild gestikulierend neben mir an und erklärt, dass die Straße vollständig abgerutscht sei; kein Durchkommen möglich. Also zurück, die mühsam erklommenen Höhenmeter wieder in Fährt umsetzen. Es regnet nun stärker. Erneuter Anstieg, einen Hohlweg hinauf. Dann rasende Abfahrt auf glitschiger Straße. Serpentinen. Ich beschließe, die fantastische Aussicht fotografisch festzuhalten und Ernte dafür heftige Missbilligungsbezeugungen von hinten. Heute Morgen werde ich dann genötigt, das schöne Bild zu teilen. -Bitteschön-

Atlantikwall

Wir sind in Calais gelandet. 30 Millionen Reisende nutzen den Port de Calais als Einklarierungshafen für die Überfahrt nach England. Kann man dort auch Urlauben? Als wir an Ostern diesen Jahres uns in die Riege der 30 Millionen einreihten, konnte wir vom Oberdeck der Fähre aus die nicht zu beseitigenden Relikte des Antlantikwalls bereits das erste Mal sehen. Irgendwie fiel das Wort „da müsste man nochmal hin“, ohne dass wir konkret daran gedacht hätten, hier einmal zu landen.

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Randnotizen – Das Bullit soll in der Familie bleiben

Das Bullitt macht seinem Ruf als Einkaufsrennwagen alle Ehre. Es transportiert klaglos Leergut und Kartonagen, sowie sämtliche recyclebaren Stoffe samstags zum Wertstoffhof, schafft frische Vorräte nach Hause und entlastet die ächzenden Kinder am Schlussanstieg der Feierabendetappe. Es transportiert auch gerne mal sperrige Güter, die so ohne Weiteres nicht in das Auto passen und auch der Familiendackel genießt die Fahrt auf der Ladefläche.
Nun geht es das erste Mal mit auf eine größere Reise und möchte natürlich auch gerne wieder mit heim genommen werden.
Das geht natürlich nur, wenn es nicht unfreiwillig unterwegs den Besitzer wechselt.

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